• Kennenlernen der Bürgermeister von Barbezieux und Wolfratshausen, Juni 2016
Nachdem André Meuraillon und sein deutscher Kollege Klaus Heilinglechner beide seit circa zwei Jahren im Amt sind ist es im Juni 2016 zu einem ersten Kennenlernen gekommen. Nicht zu beheben war in der Kürze der Zeit das auf beiden Seiten bestehende Sprachproblem, da der eine kein Deutsch und der andere kein Französisch spricht.
Begleitet wurde Herr Heilinglechner von  seiner Ehefrau, den Stadträten Dr. Krischke und Ley, den Rathaus-Mitarbeiterinnen Holzer und Hacibekiroglu sowie dem ersten und zweiten Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Kebekus mit Ehefrau und Weber.
Der Rahmen für dieses Ereignis war die 30-Jahr-Feier der Partnerschaft von Barbezieux und ihrer Schweizer Partnerstadt Chardonne. Hierzu waren außer den Schweizern auch kleine Delegationen aus Vignola (der italienischen Partnerstadt von Barbezieux) und aus Wolfratshausen eingeladen.

Die beiden Bürgenmeister Heilinglechner und Meuraillon

Nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde und einigen Grußworten aller vier anwesenden Bürgermeister wurde durch die vier Bürgermeister im Rathausgarten von Barbezieux ein Kunstwerk enthüllt, das symbolisch Barbezieux und die drei Partnerstädte darstellt.

Nächster Programmpunkt war die Besichtigung des Chateau Otard in Cognac, das nicht nur geschichtlich interessant ist sondern auch heute noch als Cognac-Kellerei dient. Selbstverständlich,  dass man am Ende der Besichtigung auch den Cognac degustieren sollte.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Saintes an. Nach einer Stadtrundfahrt im „petit train“ und einer Führung durch Amphitheater und die Kirche St Eutrope wurde, wie in Frankreich üblich, gut zu Mittag gespeist. Abschluss des Tages war abends ein von den Schweizern vorbereiteter Apéritif mit gutem Schweizer Käse und köstlichem Weißwein  vom Nordufer des Genfer Seees.

  • Ausflug in die Südpfalz und ins Nord-Elsass im Juni 2016
Wie in jedem Jahr ohne Fahrt einer größeren Gruppe nach Barbezieux oder Besuch von dort organisierte der Partnerschaftsverein wieder eine Ausflugsfahrt. Ziele der diesjährigen Fahrt waren die Südpfalz und das Nord-Elsass.
Erster Stopp zu einem Mittagsimbiss war das Örtchen Annweiler, wo im Restaurant „s’Reiwerle“ erste Gelegenheit bestand, Saumagen zu probieren und dazu einen guten Pfälzer Weißwein zu genießen. Am Nachmittag wurde die Burg Trifels besichtigt.
Nach der Übernachtung im Hotel Südpfalz-Terrassen in Gleiszellen stand am folgenden Tag die Fahrt nach Wissembourg (Weißenburg) im Elsass auf dem Programm, wo uns eine deutschsprachige Führung erwartete.
Weiter ging’s am Nachmittag zu einer Befestigungsanlage „Four à Chaux“ in der Nähe von Lembach, die zur Maginot-Linie gehört und aus Furcht eines Überfalls der Deutschen vor dem zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Den Abschluss des zweiten Tages bildete die Besichtigung der Ruine Fleckenstein.

Bevor es am dritten Tag wieder Richtung Wolfratshausen ging standen noch Bad Bergzabern,  Dörrenbach und die Ruine Rietburg in der Nähe des

Schloss Ludwigshöhe, das ein Sommersitz Königs Ludwigs I. von Bayern war, zur Besichtigung an.
Dörrenbach
  • Bericht von der „Comice Agricole“ vom 4. bis 6. September 2015 in Barbezieux 

In diesem Jahr war eine siebenköpfige Delegation aus Wolfratshausen angereist. Mit im Gepäck waren wie immer 300 Liter Bier, das den Standbesuchern in kleinen Bechern ausgeschenkt wurde.

Der diesjährige Rekordbesuch der Messe von insgesamt knapp 30000 Besuchern spiegelte sich auch im Bierverbrauch wider: am letzten Tag war eine Stunde vor Schluss das Bier restlos ausgetrunken und die Schinkenhäppchen, die zum Bier als kleinen Imbiss gereicht werden, aufgegessen. Im bereitstehenden Sparschwein, in das die Besucher eine kleine Spende werfen konnten, kamen in diesem Jahr etwas über 400 € zusammen. Dieses Geld wurde der Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins in Barbezieux übergeben, die es an den dortigen Kindergarten weiterreichen wird.

Am letzten Abend der Messe waren die Partnerstädte von Barbezieux (Chardonne/Schweiz und Wolfratshausen, Vignola/Italien war in diesem Jahr nicht angereist) zu einem gemütlichen Abendessen eingeladen. Nicht nur zwischen Bewohnern von Barbezieux und Wolfratshausen sondern auch zwischen Vertretern der anderen Partnerstädte haben sich im Laufe der Jahre eine Reihe intensiver Freundschaften entwickelt. So wird z.B. im kommenden Jahr eine kleine Gruppe aus Wolfratshausen zur Feier der 30jährigen Partnerschaft Barbezieux- Chardonne in die Schweiz fahren.

  •  Austausch 2015: Barbezieux, Royan, Bordeaux…

Die 38-köpfige Reisegruppe unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Rainer Kebekus sowie fünf weiteren Vorstandmitgliedern ist zurück von der Reise in die Partnerstadt Barbezieux. Als Vertreterin der Stadt Wolfratshausen war die Stadträtin Sibylle Ulbrich mit von der Partie. Anlass der Reise war einerseits ein weiterer Austauschbesuch aber auch die Teilnahme am „Fête de la musique“.
Erstmalig wurde die Reise mit dem Zug angetreten: zunächst im TGV von München bis Paris-Est, danach von Paris-Montparnasse bis Angoulême und die letzten Kilometer bis Barbezieux mit dem Bus. Nach dem wie immer herzlichen Empfang in Barbezieux und der Verteilung aller Mitfahrer auf Gastfamilien erholte sich die Gruppe im Rathausgarten (siehe Bild 1) bei Reden des Bürgermeisters Meuraillon sowie der Vorsitzenden des französischen und des deutschen Partnerschaftsvereins und dem traditionellen „pot d’acceuil“: Pineau des Charentes und Cognac-Schweppes.


Der darauffolgende Tag stand ganz im Zeichen des „Fête de la musique“, bei dem das mitangereiste bayrische Musikensemble Hans Dondl mit den Laurenzibuam (siehe Bild 2) zünftig aufspielte. Die vier Musiker verstanden es, bei ihren beiden Auftritten die Zuschauer zu begeistern.


Am dritten Tag dann der Ausflug ans Meer. Vormittags eine Fahrt mit dem „train des mouettes“, einem liebevoll unterhaltenen Zug aus der Zeit nach 1880, der heutzutage Touristen von Saujon nach La Tremblade befördert. Nach der Möglichkeit zur Austernverkostung ging die Fahrt weiter nach Royan. Hier stand der Nachmittag zu freien Verfügung, was einige aus der Reisegruppe zu einem Sprung ins Meer nutzten. Nach einem kurzen Stopp in Talmond fand der gemeinsame Abend der Gastfamilien und ihrer Gäste bei gutem Essen und Trinken sowie einer Menge Musik wiederum vom mitgefahrenen Orchester in einer Auberge in Barzan statt.
Am letzten Besuchstag war dir Gruppe zu einer Stadtführung durch das alte Bordeaux angemeldet. Eine ausgezeichnete Führerin erklärte die Geschichte der Stadt, die sich vor allem in den letzten 20 Jahren vom hässlichen Entlein zu einer schicken Großstadt entwickelt hat.
Am 23. Juni ging es dann wie auf der Hinfahrt mit dem TGV und auf den letzten Kilometern mit der S-Bahn zurück nach Wolfratshausen.
Der nächste gegenseitige Besuch ist für 2017 vorgesehen. Vorher wird sich, wie in jedem Jahr, auch 2015 eine kleine Delegation Anfang September aufmachen Richtung Barbezieux zur Teilnahme an der „Comice Agricole“, der alljährlich in Barbezieux stattfindenden Landwirtschaftsmesse.

  • Bericht von der Comice Agricole 2014 in Barbezieux

Wie in jedem Jahr fand die Comice Agricole, die Landwirtschaftsmesse in Barbezieux, am ersten Septemberwochenende, diesmal vom 5. bis 7. September statt. Der Partnerschaftsverein Barbezieux- Wolfratshausen war mit einer Delegation von vier Personen vertreten. Nach der Anreise am 3. September wurde am Tag darauf der Stand im eigens für die Partnerstädte Chardonne, Vignola und Wolfratshausen aufgebauten Zelt hergerichtet und geschmückt. Während der Messetage bekamen die Besucher des Wolfratshauser Stands bayrisches Bier zusammen mit Schinkenbrot-Häppchen angeboten. Bier und Häppchen waren wie immer kostenlos, jedoch konnten die Besucher einen beliebigen Geldbetrag in das bereit gestellte Sparschwein werfen. Während der drei Tage kamen, wie im vergangenen Jahr, wieder fast 600 € zusammen, die dem Kindergarten in Barbezieux gespendet wurden. Am Samstagvormittag hatte der neue Bürgermeister André Meuraillon die Vertreter der Partnerstädte ins Rathaus zu einer kurzen Runde des Kennenlernens und Meinungsaustauschs geladen. Im Garten des Rathauses traf man sich anschließend zum Apéritif. Nachdem am Sonntagabend die leeren Bierfässer und alle anderen Utensilien in den Lieferwagen verladen waren, ging es am Montag, den 8. September, über die ca. 1200 km lange Strecke zurück nach Wolfratshausen. Auch in diesem Jahr diente die Anwesenheit der vier Wolfratshauser dazu, die Stadt Wolfratshausen vorzustellen und die teilweise sehr engen Freundschaften mit Mitgliedern des dortigen Partnerschaftsvereins und den Bewohnern von Barbezieux und Umgebung zu pflegen und zu vertiefen.

  • Reisebericht über den Ausflug des Partnerschaftsvereins an den Bodensee am 27. und 28. Juni 2014

Pünktlich los ging es bei herrlichem Wetter am Freitagmorgen um 8 Uhr in der Kräuterstraße in Wolfratshausen. Nachdem am Hatzplatz die restlichen Reiseteilnehmer eingestiegen waren, ging es zunächst über die A96 nach Richtung Bodensee. Das Mittagessen erfolgte in Hagnau im Restaurant Hagnauer Hof. Nach der Überfahrt mit der Fähre von Meersburg nach Konstanz hatten die Reiseteilnehmer die Möglichkeit, Konstanz auf eigene Faust zu erkunden. Hier fanden unter anderem die Feierlichkeiten und die Ausstellung zum 600. Jahrestag des Konstanzer Konzils (1414-1418), die Imperia an der Hafeneinfahrt und die Altstadt mit dem Münster das besondere Gefallen der Reisenden. Der abschließende Programmpunkt des ersten Tages war die Be- sichtigung mit Führung im Museum Haus Dix in Gaienhofen. Ein sehr engagierter Museumsführer berichtete enthusiastisch von Leben und Wirken von Otto Dix, der von 1936 bis 1969 mit seiner Familie in diesem Haus am Bodensee wohnte. Für Abendessen und Übernachtung war im nahegelegenen Hotel Hoeri direkt am Ufer des Sees gesorgt.

Nach einem reichhaltigen Frühstück am Samstagmorgen war der erste Stopp Stein am Rhein. Dort erwartete die Reisegruppe die Stadtführerin Katharina Läuppi zu einer sehr interessanten Führung mit dem Thema „Hexen, feile Frauen, Betschwestern“ und gab so einen Einblick in das Frauenleben im mittelalterlichen Stein am Rhein. Den Abschluss des Ausflugs bildeten der Besuch und die Besichtigung mit Führung des Napoleonmuseums in Arenenberg. Historische Bedeutung erlangte das Anwesen als Wohnsitz der vormaligen holländischen Königin Hortense de Beauharnais und des späteren französischen Kaisers Napoléon III. Nach dem Mittagessen im Bistro Louis Napoleon trat die Gruppe die Rückfahrt an und erreichte gegen 19 Uhr wohlbehalten Wolfratshausen.

  • Mai 2012: In Barbezieux steht nun ein Maibaum

Die monatelangen Vorbereitungen haben sich gelohnt:
Wolfratshausens Partnerstadt Barbezieux hat einen Maibaum!

Zunächst machten sich am 27. April 2012 der von der Hofbräu-Brauerei gesponserte LKW mit dem in zwei Stücke geteilten Maibaum, Scherstangen, 10 Hektoliter Bier und vielen anderen Dingen, die zum Zusammenbau und Errichten des Maibaum nötig waren, auf den Weg. Ihm folgte ein Fahrzeug mit Pferdeanhänger, in dem sich zwei süddeutsche Kaltblüter befanden und einige Stunden später dann zwei Busse mit fast 100 Personen: Weidacher Burschenverein, Wolfratshauser Kolpingjugend,die achtköpfige Musikkapelle Aidling-Riegsee sowie Mitglieder des Partnerschaftsvereins Barbezieux-Wolfratshausen.

Während sich die meisten Reiseteilnehmer am 30. April La Rochelle anschauten, verblieben ein gutes Dutzend Burschen und Rainer Kebekus vom PV in Barbezieux, um den Maibaum zusammenzusetzen und die Vorbereitungen für das Aufstellen des Baums abzuschließen.

Am 1. Mai wurde dann der Maibaum bei herrlichem Wetter und einem weißblauen Himmel in einem Umzug vom städtischen Bauhof quer durch die ganze Stadt zur „Rue de Wolfratshausen“ gefahren. Angeführt von der Musikkapelle folgte der von den zwei traditionell geschmückten Kaltblütern gezogene Baum sowie die Maiburschen und Maimadeln. Fast zwei Stunden waren dann nötig, um den Maibaum auf traditionelle bayrische Art mit Scherstangen aufzustellen. Nachdem sich danach die Burschen mit Brotzeit und dem mitgebrachten Bier gestärkt hatten, folgten die Ansprachen der beiden Bürgermeister René Vignerie und Helmut Forster und unserem Vereinsvorsitzenden Achim Weber und schließlich das Aufziehen der bayrischen Fahne begleitet von der Bayernhymne sowie der traditionelle Maitanz.

Die französischen Freunde bedankten sich überschwänglich für dieses außergewöhnliche und sehr gelungene Geschenk ihrer bayrischen Freunde.